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Im Jahre 1681, nach drei Jahren Bauzeit, war die Festung Landau abgeschlossen. Angegriffen werden konnte die Festung einerseits nur von Süden, da sie an dieser Seite nicht durch Überschwemmungskessel geschützt war. Andererseits stellte eine Erhebung nordwestlich von der Hauptumwallung, auf dem Kaffenberg, ein weiterer Schwachpunkt dar. Würde dieser durch feindliche Truppen besetzt und Belagerungsartillerie in Stellung gebracht werden. könnte ein Beschuss von der Anhöhe aus für Stadt und Festung fatale Folgen haben.

Der Leiter des Fortifikationswesens im Elsaß, Ingenieuroberst Jaques de Tarade, gab am 5. Januar 1700 dem Festungingenieur Villards den Befehl, diese Anhöhe zu befestigen. Zwischen Fort und Stadt wurde zudem ein Überschwemmungskessel eingeschoben, welcher durch den Derivationskanal geflutet werden konnte. Bis zum Jahre 1702 entstand dort ein Kronwerk nach dem Bastionärsystem — das (Landauer) Fort.

Doch kurz nach der Fertigstellung wurde die Festung Landau im Sommer 1702 auch schon durch die (deutschen) kaiserlichen Truppen unter der Führung von Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden, dem sog. "Türkenlouis", angegriffen und eingenommen (siehe auch Text zur Festung Landau).



 
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